Programm · Revolutionale 2026

Democratic Memories.
Democratic Futures

Internationaler Runder Tisch
08.–10. Oktober 2026 · Leipzig
— Revolutionale 2026

Der Internationale Runde Tisch 2026

Vom 8. bis 10. Oktober 2026 wurde Leipzig zum internationalen Treffpunkt für Demokratie und Zivilgesellschaft. Rund 70 zivilgesellschaftlich Engagierte u. a. aus Armenien, Belarus, Georgien, Polen, der Ukraine, Kanada und Venezuela diskutierten über demokratisches Zusammenleben, zivilen Widerstand und die Zusammenhänge ökologischer, politischer und gesellschaftlicher Transformationen. Unter dem Motto „Democratic Memories. Democratic Futures“ stand die Frage im Mittelpunkt, wie eine lebendige Demokratie auch unter schwierigen Bedingungen gestärkt werden kann. Die Konferenz mit Runden Tischen fand in englischer Sprache statt.

Initiiert durch die Stiftung Friedliche Revolution ist der Internationale Runde Tisch ein einzigartiges Projekt, um lokale und internationale Aktivist*innen für Menschenrechte und offene Gesellschaften zu vernetzen, zu stärken und ihre Anliegen sichtbar zu machen. Die Teilnehmenden aus Deutschland sowie aus Belarus, der Ukraine, Armenien, Georgien und weiteren post-kommunistischen Ländern kommen in Leipzig in einem geschützten Rahmen für einen persönlichen und intensiven Austausch zusammen. Begleitet wird das Programm von Ausstellungen und weiteren öffentlichen Podiumsdiskussionen wie Performances.

— Ihr Einstieg

Revolutionale 2026

Veranstaltungen

Programm

Alle Veranstaltungen der Revolutionale – Runde Tische, Diskussionen, Keynotes und Exkursionen.

Eintritt frei

Alle Veranstaltungen
Open Call

Teilnehmen

Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Kulturschaffende konnten sich für die Teilnahme am Internationalen Runden Tisch bewerben.

Bewerbung geschlossen

Zum Call of Participation 2026

Opening
„Umweltaktivismus als demokratische Praxis“ mit den Gästen Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt und Mascha Schädlich vom Konzeptwerk Neue Ökonomie, Performance „Die Stille dröhnt“ zu 40 Jahre Tschornobyl

Closing
„Wem hören wir zu? – Plurale Erinnerungen in Zeiten von Krieg und Autoritarismus mit den Gästen Iris Edenheiser vom Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig und Małgorzata Kopka-Piątek. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kolegium Europy Wschodniej aus Wroclaw und dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig.

Keynote
„Erinnerungskultur in Deutschland, ein Exkurs nach Sachsen“ von Dr. Markus Pieper, Leiter der Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Keynote
„Shifting Memory Politics and Democracy: Remembering in Armenia“ von Dr. Tigran Amiryan, Direktor des Cultural & Social Narratives Laboratory (CSN Lab) in Armenien, begleitet von einem Grußwort von Dr. Gabriele Goldfuß, Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig.

Runde Tische

  1. 40 Jahre Tschornobyl – Nukleare Energie, Umweltbewegungen und Autoritarismus heute
  2. Die Erinnerung der Vielen – Demokratisierungsbewegungen und ihr Blick in die Geschichte
  3. Democratizing Memory: The Case of Armenia
  4. From Solidarity to Civil Society: Lessons from 1980 and 1989 for today
  5. Queer Futures
  6. Presse- und Medienfreiheit in Zeiten von Desinformation und Auoritarismus

Exkursionen

Erinnerungsort Torgau
Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig
Stadtteilrundgang: NS-Zwangsarbeit in der Leipziger Innenstadt durch Guides der Gedenkstätte für Zwangsarbeit

Ausstellungen

„Bevor die Sonne aufgeht“ 

„Vögel fernab der Politik?“

FILM

Eintritt frei

„Erinnern heißt hinschauen“ – Open-Air-Kino und Filmgespräch

Nikolaikirchhof ·  04109 Leipzig
Deutsch (Die Filme werden in deutscher Fassung mit deutscher Volluntertitelung gezeigt.)

Am 20. Juni wird der Nikolaikirchhof für einen Tag zum kostenfreien Open-Air-Kino. Anlässlich des Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreibung bringt das Revolutionale-Projekt der Stiftung Friedliche Revolution die preisgekrönten Dokumentarfilme „Moria Six“ und „Einhundertvier“ in den öffentlichen Raum.

16.–22. Mai

IRT

Eröffnung

Eröffnung Revolutionale 2026 Räume des Wandels

, 18 Uhr
› Werk 2 · Kochstraße 132 · 04277 Leipzig

Die Eröffnung der Revolutionale 2026 markiert den Auftakt eines Festivals für Veränderung, das Aktive, Künstler*innen und Denker*innen aus aller Welt zusammenbringt.

Eintritt frei

16.–22. Mai

IRT

Ausstellung

Gruppenausstellung — Räume des Wandels

, tägl. 10–19 Uhr
› Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig

Internationale Künstler*innen zeigen Arbeiten zu Transformation, Widerstand und zivilgesellschaftlichem Engagement in sechs Medien.

Eintritt frei

16.–22. Mai

Fokusmonate

Workshop

Internationaler Runder Tisch: Zivilgesellschaft im Wandel Räume des Wandels

, tägl. 10–19 Uhr
› Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig

Internationale Künstler*innen zeigen Arbeiten zu Transformation, Widerstand und zivilgesellschaftlichem Engagement in sechs Medien.

Eintritt frei

— Programm im Überblick

Unsere Veranstaltungen

Diskurs, Kunst und Begegnung – unsere Veranstaltungen bringen Menschen zusammen, die sich für Demokratie und gesellschaftlichen Wandel einsetzen.

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